Tragisches Erdbeben in Historischer Region – weltbekannt für eine Pastasoße

von Rudi Kulzer

Die italenische Tageszeitung “la Republicca” schreibt unter Überschrift.

Terremoto, la tragedia dell’Hotel Roma di Amatrice

Più di 100 anni di storia crollati con il sisma che ha messo in ginocchio il comune di Amatrice. L’Hotel Roma, albergo e ristorante, era stato inaugurato nel 1897 e da allora aveva offerto ai suoi ospiti la specialità del borgo reatino: l’amatriciana.

Nel corso degli anni si era guadagnato la fama di tempio della cucina tipica della zona. Oltre a una ristorazione d’eccellenza lo storico albergo offriva ai suoi ospiti la possibilità di affacciarsi direttamente sui monti della Laga e su quelli Sibillini.

Tutte distrutte le 40 camere della struttura che, stando a quanto affermato dal sindaco Sergio Pirozzi, avrebbero ospitato più di 70 persone durante il sisma. Le difficoltà nel raggiungere l’albergo, nel pieno centro storico, hanno rallentato le operazioni dei soccorritori.

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Auf Deutsch – in tedesco (ungefähre Übersetzung)

Mehr als 100 Jahre Geschichte brach zusammen, als ein fürchterliches Erdbeben der Stärke 6,5 das Städtchen Amatrice in die Knie zwang. Besonders betroffen war das Hotel Roma und sein Restaurant. Das Haus wurde im Jahr 1897 eröffnet und war seitdem bei seinen Gästen für eine Spezialität der Provinz Rieti (RI) bekannt: la´amatriciana. Die Pastasauce gleichen Namens ist unter Nudelfreunden auf der ganzen Welt bekannt.

Hotel und Restaurant haben im Lauf der Jahre einen guten Ruf als Tempel der typischen Küche der Region erworben. Neben dem exzellenten Restaurant der Exzellenz bot das historische Hotel seinen Gästen auch die Möglichkeit, die Berge von Laga und die sibyllinischen Berge zu genießen.

Das Erdbeben zerstörte alle 40 Zimmer des Hauses. Nach Angaben des örtlichen Bürgermeisters Sergio Pirozzi  waren mehr als als 70 Menschen während des Erdbebens im Hotel. (Foto: la Republicca)

Pasta all Amatriciana (Quelle Wikipedia)

Bucatini all’amatriciana oder Bucatini alla matriciana (im römischen Dialekt), auch Spaghetti all’amatriciana, sind ein traditionelles Gericht der italienischen Küche aus dem Latium. Dafür wird aus Guanciale (Speck aus der Schweinebacke), Tomaten, Pecorino (berühmter Schafskäse) , Peperoncini (Chilischoten) und Olivenöl eine Sauce hergestellt und mit Pasta vermischt serviert. Zusätzlich kann das Gericht mit Zwiebeln und Weißwein verfeinert werden.

In Amatrice, nach dem die Amatriciana benannt ist, wird immer am letzten Wochenende im August die Sagra degli Spaghetti all’amatriciana gefeiert. Dieses Jahr wohl nicht möglich sein, nachdem das schreckliche Erdbeben das Zentrum des Ortes einschließlich des Hotels platt gemacht hat.

Die ursprüngliche Form des Nudelgerichts sind die Spaghetti alla gricia ohne Tomaten, die in den damals noch zum Königreich Neapel gehörenden Abruzzendörfern im Trontotal verbreitet war. Sie bestand aus den Zutaten, die die Hirten mit in die Berge nehmen konnten, weil sie haltbar waren, wie Hartweizennudeln und Speck, oder die sie, wie Käse, selbst herstellten.

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Die Erfindung der ersten Tomatensaucen (und danach die mögliche Einführung der Tomate im gricia) stammt aus dem späten 18. Jahrhundert: Die erste Erwähnung einer Pasta mit Tomatensauce erschien 1790 im Kochbuch L’Apicio Moderno, geschrieben vom römischen Koch Francesco Leonardi. Das Rezept breitete sich in Rom während des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aus aufgrund der engen Kontakte – schon damals seit mehreren Jahrhunderten – zwischen Rom und Amatrice. In Rom, Rione Ponte, ist eine Gasse namens Vicolo dei Matriciani (heute Vicolo degli Amatriciani) sowie ein Gasthof mit dem gleichen Namen seit dem 17. Jahrhundert dokumentiert.

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In Rom wurden die Spaghetti durch Bucatini, dünne Hohlnudeln, ersetzt. Diese Version ist heute die bekannteste. In den Ursprungsorten in der Provinz Rieti wird allerdings bis heute auf der Verwendung von Spaghetti bestanden. Wer das Rezept nachkochen will: auf Chefkoch de gibt es ein ganz gutes Rezept.

 

 

Rail Road Town Las Vegas

von Rudi Kulzer

Warum hält kein Schnellzug mehr in Las Vegas, aus dem Passagiere steigen. Das fragen häufig die Leser der Tageszeitung Las Vegas Review-Journal den Lokalreporter Art Marroquin.  Die Fragen sind nicht verwunderlich, war doch Las Vegas einst eine Eisenbahn-Stadt – a Rail Road Town – in den Wüsten des wilden Westens. Diese Wurzeln lassen sich man mehr als ein Jahrhundert zurückverfolgen Doch seit fast zwei Jahrzehnten sind hier keine Reisende mehr mit dem Zug angekommen. Das ist  sind leider Geschichte. (Bild Las Vegas RJ)

Bahnhof LV

Ein Blick zurück: Der damals bekannte Zug „Amtrak Desert Wind“ verkehrte von 1978 bis 1997 zwischen Los Angeles und Salt Lake City. Dabei lagen mehrere Zwischenhalte auf dieser Strecke. Eine davon war die Casino Stadt Las Vegas. Der Bahnhof von Las Vegas hatte und hat heute noch die Adresse 100 S. Main Street, gleich hinter dem bekannten Casino Plaza in Downtown. Als Ziel und Haltepunkt für den Güterverkehr (Freight Lines) ist er heute noch in Funktion.

Diese alte Aufgabe kann noch an dem wie aus dieser Zeit stammenden Casino Resort Main Station (Bild Werkfoto Casino) erkennen. Im Restaurant und der Bar saß ich gerne, wenn ich als Korrespondent des Handelsblatts noch Konventions in Las Vegas besuchte, zusammen mit meinem Freund Dirk Beiersdorff und seiner Mutter Jutta. (Bar und Restaurant siehe auch Kulzinarisches).

 

Casino Station LV

Der historische Hintergrund: Bevor Las Vegas zu einem Touristenziel für Glücksspieler (Gambler) und Messebesucher wurde, waren Eisenbahnen ein wichtiger Wirtschaftszweig im südlichen Nevada. Die Los Angeles und Salt Lake Railroad legt die ersten Schienenstränge zwischen den beiden Städten1905 war die damals wichtige Strecke in Südkalifornien fertig und führte auch an Las Vegas verbunden. Es geht vor allem die Bergbauminen, Menschen und Mineralien, mit einem Fracht- und Passagierdienst zu verbinden.

1921 wurde die Strecke von der Union Pacific Railroad erworben. Diese begann ab 1936 ein Zug zu betreiben, der City Los Angeles hieß und zwischen Chicago und Los Angeles verkehrte. Ab 1960 wurde dieser Zug mit dem Zug City San Francisco kombiniert. Seit 1956 gab es ein Zug, der City Las Vegas hieß und der zwischen Los Angeles und Las Vegas verkehrte. Der Zug wurde später in Las Vegas Holiday Special umbenannt und lief 1968. Im Anschluss betrieb 1976 betrieb Amtrak den Zug Las Vegas Limited zwischen der Spielerstadt und Los Angeles, allerdings nur für drei Monate.

Desert Wind

Mit dem Zug „Desert Wind“ begann im Jahr 1979 eine neue Ära. Amtrak ließ diesen Zug auf den Union Pacific Schienensträngen zwischen Salt Lake City Denver & Rio Grande Depot und Los Angeles Union Station verkehren mit einem Halt in Las Vegas am Plaza Hotel.

Anfangs gab es für den Desert Wind ein tägliches Angebot bis 1995. Dann wurde es auf dreimal pro Woche reduziert und schließlich zwei Jahre später endgültig eingestellt. Als Grund nannte man eine abnehmende Nachfrage und Kürzungen bei den Subventionen des Bundes.

Teil des Problems war die Länge der Zugfahrt, die von Los Angeles nach Las Vegas sieben Stunden dauerte, Das war viel mehr ist als eine vierstündige Fahrt, die man in den USA als noch erträglich hält. Besonders schlimm aber war die Konkurrenz von Low-Cost-Fluggesellschaften, deren Flugzeit in der Regel aus dem Raum Südkalifornien nur 1 Stunde betrug. Da konnten die Züge nicht mehr mithalten

Das Zugangebot wurde daher 1997 durch ein Bussystem ersetzt, durch Amtrak Thruway Motorcoach. Derzeit ist Amtrak Thruway Motorcoach in Las Vegas mit einer Bushaltestelle am McCarran International Airport und einer Bushaltestelle Downtown Las Vegas vertreten. Seit dem Wegfall des Desert Wind gibt es auf der Strecke keinen kommerziellen Personenbahnverkehr mehr.

 

Hoffnung für die Zukunft

Es gab es immer wieder Anregungen und Vorschläge, wie man einen Personenbahnverkehr nach Las Vegas wieder zu beleben.

Ein Vorschlag ist das XpressWest Projekt. (Bild LA Times) Das steht für einen Plan, eine 185 Meilen (298 km) High-Speed-Strecke von Las Vegas nach Südkalifornien zu errichten. Die geplante Endstation dieser Linie sollte Victorville sein ein Ort im Großraum Los Angeles aber weit entfernt von Downtown. Daher wurde immer wieder Kritik laut. Der Ort ist zwar eine erstklassige Lage für ein High-Speed-Bahnterminal, aber einfach zu weit weg für allgemeine Personen Verkehrsflüsse in Betracht gezogen werden. Victorville, etwa 85 Meilen von Los Angeles, wurde aufgrund der exponentiellen Kosten für Hochgeschwindigkeitsbahninfrastruktur in städtischen Gebieten, wie dem Los Angeles und Umgebung Aufbau gewählt. Das ist aber letztlich eine vollkommen andere Story.

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Als weiteres konkurrierendes Unternehmen plant auch Las Vegas Railway Express auch ein Angebot für einen Personenbahnverkehr zwischen Las Vegas und Südkalifornien, aber zu mindestens vorläufig nicht das Hochgeschwindigkeitszug.

Für eine gewisse Zeit war Magnetschienenbahn Maglev der letzte Schrei. Vor etwa 15 Jahren, Lokale Gesetzgeber hatten ihre gesicherten Wetten auf eine öffentlich-private Partnerschaft genannt für Gebäude, das 272-Meile Strecke für eine geführte, Magnetschwebefahrzeug, die von hier nach Anaheim, Kalifornien laufen würde. Die Kosten: 6.8 Mrd. $. betragen. Diese Idee wurde inzwischen wieder beerdigt.

Im vergangenen Jahr genehmigte die Nevada Bahnbehörde für Hochgeschwindigkeitszüge den Plan von XpressWest, eine zweigleisige Strecke zwischen beiden Regionen zu bauen. Round-Trip-Tickets sollen voraussichtlich 100 $ pro Passagier kosten.

Allerdings hat XpressWest im Juni seine Verbindungen   mit einem chinesischen Unternehmen abgebrochen, das helfen sollte, das Projekt zu finanzieren. Als Begründung wurden Probleme mit den Lieferfristen genannt. Zusätzlich erschwerend ist der Umstand zu sehen, dass eine Anordnung von US Bundesbehörden vorsieht, dass nur US-Unternehmen Hochgeschwindigkeit füge herstellen dürfen

Dennoch wird erwartet, dass der Bau des Projektes voraussichtlich Anfang 2017 beginnt. In einer ersten Phase sollen etwa 185 Meilen von Las Vegas nach Victorville gebaut werden. Dies geschieht weitgehend parallel zur Autobahn Interstate 15, die ja traditionell Los Angeles mit Las Vegas verbindet. Der Vorteil wäre, dass die Wegerechte in diesem Fall bereits gesichert wären. Das Thema kennen wir auch in Deutschland auch der ICE-Bahntrasse Ingolstadt – Nürnberg, die parallel zur A9 verläuft.XpressWest_map_t653

Eine Umweltprüfung für die zweite Phase ist im Herbst zu erwarten. Die zweite Phase besteht in der Erweiterung der Gleise von Victorville zu einem bestehenden S-Bahn-Service nach Palmdale verlängern würde – Größenordnung etwa 50 Meilen.

Amazon-Pakete an der Tankstelle abholen

von Rudi Kulzer

Die Fahrer von Lieferdiensten haben es schwer. Häufig sind die  adressierten Empfänger nicht zuhause. Dies ist besonders stark bemerkbar, in einer Zeit, wo es viele Single Haushalte gibt oder wo beide Ehepartner in der Arbeit sind.amazon

Vor diesem Hintergrund hat sich Amazon etwas Neues einfallen lassen. Künftig will der Park der bekannte Online-Händler aus Seattle mit der Tankstellenkette Shell (Werkfoto) zusammenarbeiten (Projekt Name Amazon Locker, Locker ist der amerikanische Ausdruck für Schließfach). Dort können die Kunden dann ihre Pakete abholen.  Die Überlegung: Wer berufstätig ist und zu Hause keine Pakete empfangen kann, kann auf dem Weg zur oder von der Arbeit vielleicht an einer Tankstelle anhalten und dort die in Schließfächern abgelegten Pakete abholen. Der Ölkonzern Shell erlaubt Amazon, seine Abholstationen, die Amazon Lockers, an seinen Tankstellen aufzubauen. Für beide offensichtlich eine Win-Win Situation.

 

Die Kooperation befindet sich nach ersten Pressemeldungen bereits in einer Testphase in München. An zehn Shell-Tankstellen sind die Amazon-Paketschließfächer schon seit Juli 2016 im Einsatz. Wenn sich das Konzept als tragfähig erweist, könnte die Paketabholung an der Tankstelle in Kürze auf Hunderte von Shell-Stationen erweitert werden.

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Bisher wurden Amazon Pakete weitgehend durch DHL Deutsche Post ausgeliefert. In jüngster Zeit sind auch immer mehr eigene Carrier-Boten von Amazon  unterwegs, wie ich selbst an meiner Wohnungtüre feststellen konnten. Bei DHL kann man, wenn man nicht einen guten Nachbar oder ähnliche Einrichtung hat, bei der die Pakete abgeliefert werden können, sein Paket in einer Paketstation abholen. Auch Amazon hat einzelne solcher Paketstationen.

Ob das neue Angebot ein Protest von Amazon gegen DHL ist oder nur eine Erweiterung eines ohnehin schon stark überlasteten Marktes bedeutet, ist derzeit nicht zu erkennen. Letzteres scheint eher der Fall zu sein.

 

 

Las Vegas Strip: Letzte Reste des Hotel Casinos Riviera gesprengt

Von Rudi Kulzer

Quelle: Verschiedene Presseberichte, vor allem Jackie Valley vom Las Vegas Review Journal

Der letzte Turm des bekannten Riviera Hotel und Casino – Monte Carlo Turm genannt – wurde am frühen Dienstagmorgen des 16. August 2016 gesprengt. Damit fand ein Stück Geschichte der Spielerstadt Las Vegas ein jähes Ende.  Der Turm fiel genau 02.30.

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Die Las Vegas Convention und Visitors Authority (LVCVA) plant, die Immobilie für eine Erweiterung des Convention Centers zu nutzen, das als Messeplatz in den Vereinigten Staaten einen Namen hat. Hauptgrund für den guten Namen als Messestadt ist die Tatsache, dass Las Vegas mit seinen vielen Hotel Casinos eine hohe Zahl von Betten bieten kann. Amerikaner gehen anders als die Besucher der Messe in Hannover nicht im Privatquartiere.

Die jüngste Sprengung geschah mit weit weniger Tamtam als der Beginn der Zerstörung des Casinos am 14. Juni. Da gab es noch eine Party mit Feuerwerk und VIP-Bereich, mit Live-Musik, Essen, Getränke und Showgirls. Das letzte Kapitel dagegen ging eher Schweigen im Morgengrauen vor sich, berichtet Frau Valley im Lokalblatt.

Der 17-stöckige Monte-Carlo-Turm war im Vergleich zu allem anderen auf dem Strip durch eine seltsame Architektur bekannt.“ Das Casino hatte zahlreiche Freunde aus aller Welt, die dort gerne Craps (Würfel) oder Black Jack.

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„Der Staub wird noch für eine Weile in der Luft hängen könnte, weil es nicht feucht ist“, sagte Jason Loizeaux, die für Controlled Demolition Inc. arbeitet, ein in Maryland ansässige Spezialunternehmen, das die Implosion leitete. Er habe ich schon eine Reihe von Las Vegas Implosionen erlebt, so Jason, einschließlich des Ende des Sands (heute steht dort das Venetian) und Landmark-Casinos. „Es gibt s gibt nichts Vergleichbares“, sagte er.

Das gesprengte Casino macht den Weg frei für die Erweiterung des Las Vegas Convention Center in einigen Kapazität. Bereits 2015 hatte die LVCVA das Casino gekauft und sprengte nun seinen vorsorglich erworbenen Besitz. Ziel ist es das Convention Center an dem einzigen Platz der dafür möglich ist systematisch zu erweitern. Lange Zeit wurde die leere Fläche vor allem zum Parken benützt

Ursprünglich stand dort das Turmhotel Landmark, dann lange ein Parkplatz. Mit der jüngsten Aktion springt das Convention Center auf die andere Straßenseite der Paradise Road. Die Vegas Convention und Visitors Authority hatte das gealterte Riviera Casino als Teil seiner 1,4 Mrd.$-Plans gekauft, um das bestehende Kongresszentrum zu renovieren und zu erweitern. Memorys: Mein Freund Dirk Beiersdorff und ich haben in unserer Zeit häufiger Messebesucher gerne in der Parkgarage des Riviera unser Auto abgestellt und sind dann, an einem Laden für Cowboystiefel vorbei über den Parkplatz zu Messeeingang geschlichen.

Die Riviera eröffnet im Jahr 1955 am damaligen nördlichen Ende des Las Vegas Strip. Berühmte Entertainer wie Liberace, Frank Sinatra, Barbra Streisand und Dean Martin traten dort im Lauf der Jahre auf. Geschlossen wurde es im Mai vergangenen Jahres 2015 in Mai. Bye bye Riviera. (Quelle; Bilder Lokalpresse)

Genialer Taschen-Computer

von Rudi Kulzer

Das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein erstes Modell dieser Gerätefamilie kam vor 20 Jahren heraus. Es wurde  als mobiles Büro mit Fax-Anschluss angepriesen Der heutige Massentrend war zu Beginn der Smartphone-Ära vor 20 Jahren noch nicht zu erkennen.

Der Meilenstein des mobilen Super-Telefons war im Jahr 1996. Das ist zehn Jahre vor der Ankündigung des ersten iPhones von Apple. Auf der Cebit 96 in Hannover stellte damals der finnische Mobilfunkkonzern Nokia seinen „Nokia 9000 Communicator“ (Bild Werkfoto Nokia) vor. Das klobige Ding, in der Branche rasch als das Brikett verspottet, wurde als „Büro im Westentaschenformat“ angepriesen. Im August 96 war es dann im Fachhandel zu kaufen. dpa_149212006F47E3EF_image_630_420f_wnAls wichtige Funktion wurde angepriesen, dass der aufklappbare „Communicator“ Faxe senden und empfangen konnte. Das etwa 400 g schwere Ungetüm kostete 2700 DM. Funktionen wie einen elektronischen Kalender, ein digitales Adressbuch, eine Notizanwendung und einen Taschenrechner waren noch ein verkaufsfördernder Nebeneffekt gedacht.

Manche Marktbeobachter sahen damals eher in einem Gerät von IBM, dem „Simon Personal Communicator“ das erste Smartphone der Welt. Es kam bereits ein Jahr vorher in den USA auf dem Markt.  Doch im Gegensatz zum „Nokia Communicator“ konnte man mit dem „Simon“ von durch dieses Gerät konnte man im Gegensatz zu den von Nokia nicht in weltweit Web surfen. Dieses Merkmal wird aber von Technik Historiker als wichtige Funktionen der Smartphones gesehen. IBM hat sich daraufhin rasch wieder von seinen Gehversuchen im Telekommunikationsmarkt verabschiedet.

Trotz der Pioniertat der Finnen war es als Verdienst des leider früh verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs dem Genre Smartphone den entscheidenden Impuls zu geben. In seiner legendären Präsentation auf der MacWorld Januar 2007 versprach der legendäre Markending Zauberer dem Publikum einen Musikplayer mit Touch-Bedienung, ein revolutionäres Telefon und einen Internet-Kommunikator. Jobs spielte mit den drei Begriffen so lange bis auch der letzte Zuhörer im Auditorium begriff, dass alle drei Funktionen in einem neuen Gerät steckten, dem iPhone.

JAHRESRÜCKBLICK 2011 - Steve Jobs, Mitbegründer von Apple, stellt am 09.01.2007 das iPhone in San Francisco, USA vor. JObs starb am 05.10.2011 im Alter von 56 Jahren. Foto: John G. Mabanglo (Zum dpa-Jahresrückblick «Die Toten des Jahres 2011» vom 01.12.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Apples Ankündigung traf die bis dahin bekannten Mobilfunkpioniere Nokia, Motorola und Blackberry wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Sie hatten alle selbst versucht, ähnliche Funktionen in einem oder mehreren Geräten auf dem Markt zu bringen, was ihnen aber nicht gelang. Nur Google mit seinem damaligen Chef Eric Schmidt war nicht überrascht.  Er ahnte als Mitglied des Verwaltungsrats von Apple früh Zukunftstrend, der  sich im Mobilfunk zeigen würde.

Die Möglichkeiten für einen entscheidende Schritt von Google gehen auf den Sommer 2005 zurück. Damals hatte der Suchmaschinenpionier das Start-up Android übernommen, um eine Steuerungssoftware für Kameras zu entwickeln. Doch nach der iPhone-Premiere wurde das Projekt neu ausgerichtet und im November 2007 mithilfe der  Open Handset Alliance  als herausfordernde zu Betriebssystem zu Apples iOS Apple positioniert. Jobs tobte, weil die Android-Oberfläche dem iPhone so sehr ähnelte. Es gelang Apple jedoch nicht, das Google-System vor Gericht auf breiter Front stoppen zu lassen. Erst Jobs Nachfolger Tim Cook beendete  den damals entflammten Patentkrieg.

Heute, 20 Jahre später, ist das Smartphone ein wichtiges universelles Gerät unserer Tage. Ein typischer Smartphone-Nutzer in Deutschland sieht im Schnitt 88 Mal täglich aufs Handy. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie Bonner Wissenschaftler. Die Bedeutung im Alltag schlägt sich auch in den Verkaufszahlen nieder: 2016 werden allein in Deutschland nach Schätzungen des Branchenverbandes Bitkom rund 28 Mio. Smartphones verkauft werden. Inzwischen fragen sich jedoch etliche Beobachter, ob der Boom der Smartphones nicht seinen Höhepunkt überschritten hat. Die jüngsten Absatzzahlen lagen nur noch marginal über den Vorjahreswerten. Dada die Preise immer weiter fallen, verzeichnete die Branche erstmals seit langer Zeit einen Umsatzrückgang.

 

HP Enterprise übernimmt Supercomputer-Firma SGI

von Rudi Kulzer

Server-Marktführer Hewlett-Packard Enterprise (HPE) kauft den Computerherstellern SGI, dessen Geschichte bis zur einst renommierten Workstation-Firma Silicon Graphics zurückreicht. HPE will damit vor allem seinen Bereich HPC und den damit verbundenen Analysemöglichkeiten, vor allem im rasch wachsenden Bereich Big Data, stärken

SGI ist heute vor allem für seine Angebote im Bereich Supercomputer bekannt, die in dem in der IT-Branche High-Performance Computing (HPC) genannten Bereich eingesetzt werden. Mit der Übernahme will HPE nach eigenen Angaben seine Position im HPC-Markt stärken.

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Die finanziellen Umstände sind günstig für HPE. Der Computerpionier aus Palo Alto muss dafür nur 275 Millionen $ berappen. Analysiert man die Geschäftszahlen, so wird rasch klar, dass HPE mit der Übernahme nicht eine kommerzielle Ausweitung seines Geschäfts sucht. Es geht vielmehr um spezielle Technik sowie um die Verbindungen, die das Traditionsunternehmen zu Militär und Regierungsstellen hat.

Finanziell war SGI zuletzt ein kleiner Fisch: 533 Millionen US-Dollar Umsatz bei knapp 11,2 Millionen US-Dollar Verlust für das laufende Geschäftsjahr 2016 erwirtschaften. Das ist eher unscheinbar in der IT Industrie. HPE hingegen erzielte alleine mit Servern 2015 rund 14 Milliarden US-Dollar Umsatz.

Technisch interessant für HPE könnte die spezielle Technik der SGI-Chipsätze für HPC-Maschinen der „UV“-Serie sein, war im Onlinedienst Heise zu lesen. SGI kann diese in mit Intel-Xeons der Baureihe E5 zu Shared-Memory-Systemen mit bis zu 64 TByte RAM und 256 physischen Prozessoren verschalten. Eigentlich sieht Intel dafür die teureren E7-Xeons vor. SGI UV ist mit dem riesigen RAM auch für Big-Data-Anwendungen interessant.

Wichtiger aber sind neben der reinen Technik für HPE wohl die Kontakte von SGI zu US-Behörden: SGI hat lange Geschäftsbeziehungen zum US-Militär, zu strategisch wichtigen Rüstungsfirmen und zu Geheimdiensten wie der NSA.

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SGI war 1981 als Silicon Graphics von Jim Clark im Silicon Valley gegründet worden, sogar einige Monate vor Sun. SGI war lange für Workstations mit leistungsfähiger 3D-Grafik bekannt (Bild, Werkfoto Silicon Graphics), die bei der Erstellung zahlreicher Filme, zB. Jurassic Parc, eingesetzt wurden.. 2006 und 2008 hat SGI zwei Insolvenzen überstanden und immer wieder öffentliche Forschungs-Aufträge erhalten, wohl auch wegen der für die US-Armee wichtigen Technik

2009 hatte SGI das erst 1999 gegründete und dann sehr schnell gewachsene Unternehmen Rackable gekauft und dann auch den Namen übernommen. Ziel war es damals, den aufkommenden Cloud-Rechenzentren Server zu verkaufen Die Marke Rackable hat in einer SGI-Server-Produktreihe überlebt

Das HPC-Geschäft ist schwierig, wie auch die Höhen und Tiefen in der Geschichte von Cray belegen: Bei den lukrativen Supercomputern gibt es nur relativ wenige große Aufträge und ein hohes technisches Risiko.

Statement Materna GmbH: Die Chat-Roboter kommen.

Materna Dortmund, 09.08.2016

Statement darüber, wie ChatOps die unternehmensinterne Kommunikation innerhalb von IT-Arbeitsgruppen ergänzen ((Text Materna)).

Die beste Informationsquelle ist noch immer die Kaffeeküche. Dies gilt für den Kollegen-Klatsch ebenso wie für Neuheiten, die die eigenen IT-Systeme betreffen. Wer wissen möchte, warum ein Server gerade nicht funktioniert, könnte sich die Ticket-Liste des IT-Service-Management-Systems ansehen. Warum aber nicht einfach einen der IT-Kollegen in der Kaffeeküche fragen? Irgendwer weiß ja immer irgendetwas und dann fällt anderen Kollegen auch noch Nützliches dazu ein.

Das Beispiel zeigt, dass die Kommunikation und der Informationsaustausch darüber bestimmen, wie effizient eine IT-Abteilung arbeitet. Mit ChatOps steht jetzt ein Konzept bereit, das die Effizienz von Arbeitsgruppen deutlich steigern kann und vom Prinzip her die Funktion einer virtuellen Kaffeeküche übernimmt. Das Szenario sieht vor, dass Anwender ihre Fragen in einem unternehmens-internen Chatroom stellen, wie zum Beispiel Slack. Die Antwort liefert jedoch kein Mitarbeiter, sondern eine Analyse-Software, die über einen Chat-Roboter die Informationen in den Chatroom einstellt.

Für solche Chat-Roboter sind Big Data-Analysen und Wissensdatenbanken die Grundlage für eine sinnvolle Kommunikation. Zukünftige Anwendungsbeispiele könnten IT-Service-Management-Systeme sein, die an eine Monitoring-Software und die ChatOps-Anwendung angeschlossen sind. Auf Basis von Stichworten, die der Anwender im Chat eingibt, ist diese Lösung in der Lage, dem Anwender die gewünschten Informationen aus einer vorhandenen Wissensdatenbank sowie dem Status der Monitoring-Software zu liefern.

Unser Statement zur ChatOps

„ChatOps ist die geniale Verknüpfung von Menschen, IT-Werkzeugen und automatisierten Prozessen zu einem neuen Kommunikationswerkzeug. Es entsteht ein Bot-unterstütztes Chat-System, mit dem die Zusammenarbeit von beliebigen Arbeitsgruppen deutlich transparenter und nachvollziehbarer abläuft. Ist ein Kommunikationsprozess zu einem Thema gestartet, können auch andere Mitarbeiter jederzeit einsteigen und eigenes Wissen einbringen. Außerdem ist es möglich, jederzeit weitere Software-Produkte wie Ticket- oder Monitoring-Systeme mittels Chat-Roboter in das Gespräch einzuladen.

Mit dieser Lösung reduzieren Unternehmen die E-Mail-Flut. Gleichzeitig wird die ChatOps-Lösung zum Einstiegspunkt für die Informationssuche und den raschen Austausch innerhalb von Teams. Davon profitiert das Betriebsklima und die Effizienz der eigenen Organisation.“

Die Aussage zu ChatOps stammt von Kai-Uwe Winter, Senior Software Consultant bei Materna.Kai-Uwe-Winter-materna

 

Andy Grove – der Löwe der Halbleiterindustrie – ist tot

von Rudi Kulzer

Andrew S. Grove, Holocaust-Überlebender und langjähriger Chef des Halbleiterprimus Intel  starb im Alter von 79. Es wurde zwar keine Todesursache sofort bekannt gegeben. Er wohl nach langem Kampf gegen Prostatakrebs und einer Parkinson-Krankheit seinen Leiden nun doch erlegen.

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Die in Ungarn geborene IT-Führungskraft der Branche war 1997 Mannes des Jahres des Time-Magazins. In den 1980er Jahren war er die entscheidende Kraft, aus Intel weg von den Speicherchips den Branchenprimus für Mikroprozessoren zu machen. So wurde Intel eine der wenigen Consumer-Marken Halbleiterindustrie (Intel Inside).

Bill Gates, Microsoft Corp. Mitbegründer und ehemaliger CEO, der beim Aufbau der PC-Industrie Intels wichtigster Partner war, sagte: „Andy Grove Tod ein großer Verlust für die IT-Industrie. Jeder, der die Ehre hatte, ihn zu kennen, war beeindruckt. Ich fühle mich glücklich, haben eine jener Leute gewesen.

Geboren András Gróf in Budapest  wurde Andy Grove, der seinen Namen wie viele Migranten anglisierte, ein hervorragendes Beispiel erfolgreicher Einwanderung.  Er studierte Chemietechnik geschult und erhielt einen Ph.D. von der University of California in Berkeley.  Er arbeitete zunächst für Fairchild Semiconductor. Zu Intel kam er als erster Angestellter, nachdem Robert Noyce und Gordon Moore im Jahr 1968 das Unternehmen gegründet hatten.

Andy Grove war Intels CEO 1987-1998, President von 1979 bis 1997, Chairman Mai 1997 bis Mai 2005. Er war mit seine Frau Eva 58 Jahre verheiratet und hatte zwei Töchter und acht Enkelkinder.

 

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IBM und VMware – Partner für Hybrid Cloud

von Rudi Kulzer

IBM und VMware haben eine strategische Partnerschaft für die schnelle Implementierung von Hybrid Clouds in Unternehmen geschlossen. In Zukunft können Kunden von VMware ihre Workloads aus dem On-Premise Software-definierten Rechenzentrum in die IBM Cloud migrieren und dabei die weltweit 45 IBM Rechenzentren nutzen.

Die Branche ist überzeugt: Cloud Computing hat sich als zentrale IT-Plattform für Unternehmen jeder Größe etabliert. Vier von fünf Unternehmen nutzen heute hybride Cloud-Infrastrukturen, um bisherige On-Premise-Lösungen mit der Cloud zu vernetzen. Dabei stellen Hybrid Clouds einen wesentlichen Grundstein für die digitale Transformation dar, denn geschäftskritische und leistungsintensive Anwendungen mit sensiblen Daten laufen vorerst auf den unternehmenseigenen IT-Umgebung. Sie lassen sich individuell auf Geschäftsanforderungen anpassen und wachsen mit zunehmenden Ansprüchen.

Die technische Basis der Partnerschaft von IBM und VMware ist eine gemeinsam entwickelte Architektur, über die VMwares Software-Defined Data-Center (SDDC) inklusive vSphere, NSX und Virtual SAN auch über die IBM Cloud genutzt werden kann. IBM hat hierzu ihren CloudBuilder erweitert, VMware seine Rechenzentrums-Management-Tools vRealize Automation und vCenter so erweitert, dass sie auch in einer IBM Cloud-Infrastruktur laufen.

Mögliche Einsatzszenarien werden auf der CeBIT 2016 auf dem IBM Stand in Halle 2 gezeigt. Beide Unternehmen werden darüber hinaus gemeinsam neue Angebote und weitere Hybrid-Cloud-Dienste wie nahtlose Workload-Migration, Disaster Recovery, Capacity Expansion und Rechenzentrumskonsolidierung vorstellen.

Quelle: IBM Pressetext

IBM bringt objektbasierte Speicherdienste in die Cloud

von  Rudi Kulzer

IBM hat auf seiner Kundenmesse Interconnect 2016 in Las Vegas neue objektbasierte Cloud-Speicherdienste vorgestellt, die Kunden dabei helfen sollen, ihre wachsenden Mengen an polystrukturierten Daten leichter zu verwalten. Der neue IBM Cloud Object Storage kombiniert Technologie von Ende 2015 erworbenen Object-Storage-Firma Cleversafe (Chicago) mit der IBM Cloud.

Ziel ist es, Unternehmen mit diesem Angebot schnelle, flexible, hybride Cloud-Storage-as-a-Service-Lösungen. IDC schätzt, dass 80 Prozent aller neuen Cloud-Anwendungen datenintensiv sein werden. Die Cleversafe Objektspeicher-Technologie ermöglicht es Kunden mit datenintensiven Anwendungen – bis in den Exabyte-Bereich – ihren Speicherbedarf flexibel zu skalieren.

Mit dem neuen Serviceangebot Cloud-Object-Storage bietet IBM dafür Unternehmen eine Auswahl aus multiplen APIs und die Möglichkeit, groß, verschieden strukturierte Datenmengen (Big Data) in der Unternehmensniederlassung (on-premise), in der IBM Cloud, oder in einer hybriden Umgebung zu speichern.

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Die neuen IBM Cloud-Object-Storage-Services sollen im zweiten Quartal in drei Konfigurationen bereitgestellt werden: „Nearline, Standard und Dedicated“.

Nearline wird eine Cloud-Infrastruktur für seltener genutzte Daten zu geringeren Kosten als die meisten Off-Premise-Optionen zur Verfügung stellen können. Nearline ist für Archivierung, Backup und andere Workloads, die über ausgewählte IBM Cloud-Rechenzentren bereitgestellt werden, gedacht.

Standard wird ein Public-Cloud-Angebot höherer Leistung auf der bewährten Cleversafe-Technologie mit neuen S3 API-Schnittstellen zur Verfügung stellen. Dieser Service ist für eine breite Palette von Hochleistungsanwendungen, die die S3-Objekt-Storage-APIs verwenden, gedacht.

Dedicated liefert ein IBM Object-Storage-System für Einzelmieter (Single Tenant), das auf dedizierten Servern in IBM Cloud-Rechenzentren läuft. Es ist wahlweise als IBM Managed-Service oder als selbstverwaltete Cloud-Lösung erhältlich. Dieser Ansatz soll Kunden Zugang zu Objektspeicher ohne Bedarf für zusätzliche Hardware oder Rechenzentrumsfläche ermöglichen.

Die Dienste werden in der Lage sein, mit bestehenden Cleversafe-Systemen zu interagieren, verspricht IBM. On-Premise-Systeme können als Standalone-Speicherlösung dienen oder mit IBM Cloud-Object-Storage-Services kombiniert werden, um Hybrid-Cloud-Anforderungen zu unterstützen.